VORSPIEL VORBEI! VW SCHICKT ENDLICH BILLIG-STROMER RAUS – DAS IST DER FAHRPLAN

Ein kleines Auto wirft große Schatten voraus: Nach zwei Jahren Vorspiel nähert sich der VW ID.Polo der Serienreife.

Ende April kannst du das VW-Einstiegsmodell bestellen – und ab Sommer dann auch fahren.

VW baut einen elektrischen Volkswagen

Ab kommendem Sommer soll der ID.Polo der Einsteig in das Angebot bei VW sein. Mit dem elektrischen Polo soll der Umstieg auf die Elektromobilität mit einem Grundpreis von 24.990 Euro endlich erschwinglicher werden. Tausende Kunden hatten genau darauf gewartet. Nicht wenige Experten sagen, dass Volkswagen damit zu spät dran ist – aber das bleibt abzuwarten.

Wie Volkswagen bei abschließenden Entwicklungs-Fahrten mit dem einstmals als ID.2 geführten Kleinwagen am Montag (15. Dezember) mitteilte, gibt es dafür einen Fünftürer von 4,05 Metern Länge. Bei 2,60 Metern Radstand soll er Platz für fünf Personen und 435 bis 1.243 Liter Gepäck bieten. Obwohl etwas kürzer als der konventionelle Polo mit Benzinern, der weiterhin im Programm bleibt, ist der ID.Polo damit laut VW geräumiger.

Drei Varianten beim Motor, zwei Größen beim Akku

Für den Antrieb hat VW zunächst drei Motoren und zwei Akkus im Angebot: Es gibt den Kleinwagen mit 85 kW/116 PS, 99 kW/135 PS oder 155 kW/211 PS. Die beiden schwächeren Motoren sind gekoppelt mit einem 37 kWh großen LFP-Akku für rund 300 Kilometer Normreichweite. Das Top-Modell speist ein 52 kWh großer Akku, der bis zu 450 Kilometer ermöglichen soll.Geladen wird mit maximal 90 oder 130 kWh.

Wer’s schneller mag, den bittet VW noch um etwas Geduld: Im zweiten Halbjahr kommt der Polo GTI mit 166 kW/226 PS, der nach aktuellem Stand erst bei rund 170 km/h abgeregelt wird.

Weitere günstigere Modelle im Konzern sind in Arbeit

Zwar setzt VW große Hoffnungen auf den elektrischen Kleinwagen, will sich aber nicht allein auf den ID.Polo verlassen. Parallel bereitet auch Schwester-Marke Cupra im gleichen Segment den sportlicher positionierten Raval vor. Außerdem gibt es als ID.Cross bei VW und als Epiq bei Skoda noch zwei entsprechende SUV. 

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Und dann kommt im Jahr darauf für Preise ab etwa 20.000 die Serienfassung des ID.1, der aktuell als ID.Up gehandelt wird. (dpa/ck)

2025-12-15T17:58:06Z