KURIOSE VERKEHRSVORSCHRIFTEN IN EUROPA: DIESE FüNF REGELN KENNEN NUR WENIGE

Hohe Strafen drohen

Kuriose Verkehrsvorschriften in Europa: Diese fünf Regeln kennen nur wenige

Im Ausland gelten mitunter andere Verkehrsregeln als hierzulande. Manche davon muten sehr kurios an. Doch auch bei dem ein oder anderen Gesetz in Deutschland wundert man sich.

Wer mit dem Auto in den Urlaub aufbricht, sollte so einiges beachten. So sollte das Fahrzeug vor der Abreise noch einmal gründlich durchgecheckt werden. Geht es ins Ausland, sollten Sie sich auch über mögliche Mautgebühren informieren. Und auch ein Blick auf die Verkehrsregeln kann sinnvoll sein.

Deutschland: Leerer Tank auf der Autobahn wird teuer

Das gilt auch, wenn Sie innerhalb von Deutschland verreisen. Denn auch hierzulande sind nicht jedem Autofahrer alle Verkehrsregeln bekannt. So darf man auf einer Autobahn oder Schnellstraße nur dann anhalten, wenn eine Notlage eintritt oder es wegen eines Unfalls oder einer Panne unvermeidbar ist.

Geht Ihnen aber der Sprit oder der Strom bei einem Elektroauto aus und Sie müssen deswegen anhalten, gilt das weder als Notlage noch als Panne. Es ist somit rechtswidrig und strafbar. Für das Halten auf der Autobahn wird ein Bußgeld von 35 Euro fällig. Stehen Sie länger als drei Minuten, steigt es auf 70 Euro und es gibt einen Punkt. Kommt es zu einem Unfall, können Sie zudem wegen grober Fahrlässigkeit belangt werden. Es ist also ratsam, das Auto nicht auf Reserve zu fahren.

Niederlande: Fahrradfahrer haben Vorrang

In den Niederlanden wiederum sollten Sie stets die Radfahrer im Blick behalten. Denn nicht nur die Infrastruktur und Kultur sind dort sehr fahrradfreundlich, sondern auch die Verkehrsregeln. Dort genießen die Zweiräder einen besonderen Schutz. So verpflichtet das Gesetz Autofahrer dazu, Radfahrern Vorrang zu gewähren und ausreichend Platz auf der Straße zu lassen.

Dänemark: Autofahrer müssen gucken, ob Kinder unterm Auto sind

Etwas kurioser ist derweil eine Reglung, an die sich Autofahrer in Dänemark halten müssen. Dort ist es Pflicht vor dem Losfahren zu prüfen, ob sich Kinder unter dem Auto befinden. Diese Reglung ist Teil einer Initiative zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und zum Schutz von Kindern im Straßenverkehr. So sollen tragische Unfälle mit Kindern vermieden werden, die sich in der Nähe von Autos befinden.

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Italien: Wer zu tief ins Glas guckt, kann sein Auto verlieren

In Italien sollten sich Autofahrer derweil genau überlegen, ob das Glas Wein zum Essen notwendig ist. Dort können Verstöße gegen die Promillegrenze nämlich drastische Folgen haben. Diese liegt wie in Deutschland bei 0,5 Promille. Wird dieser Wert überschritten, droht eine Geldbuße von mindestens 545 Euro. Ab 1,5 Promille steigt das Bußgeld auf bis zu 6.000 Euro. Im schlimmsten Fall können die Behörden sogar das Auto einziehen und zwangsversteigern.

Spanien: Bußgeld sinkt, wenn man schnell zahlt

In Spanien winken Autofahrer beim Bußgeld satte Rabatte, wenn sie schnell genug zahlen. Wird die Rechnung innerhalb von 20 Tagen beglichen, gibt es einen Nachlass in Höhe von 50 Prozent. Auch in anderen Ländern gibt es eine solche Reglung. Es geht aber auch andersrum. Wird das Bußgeld in Spanien nicht innerhalb der genannten Frist bezahlt, erhöht sich der Betrag.

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