NEUE ELEKTROAUTOS: AUF DIESE E-AUTOS FREUEN WIR UNS 2024

Lange Zeit war die Elektromobilität ein Nischenthema: als zu teuer und zu wenig alltagstauglich wegen der zu geringen Reichweite wurden die Fahrzeuge angesehen. Doch das ist mittlerweile vorbei. Schon im vergangenen Jahr lag die Durchschnittsreichweite aller hierzulande zugelassenen E-Autos bei 393 Kilometer, wie Zahlen des Automobilclubs ADAC zeigen. Und in diesem Jahr kommen zahlreiche neue Modelle mit Batterieantrieb hinzu, mit denen ebenfalls große Distanzen zurückgelegt werden können. EFAHRER zeigt alle E-Autos, die 2024 auf den Markt kommen in der Übersicht.

Zur rundum alltagstauglichen Reichweite noch dazu kommt: 2024 könnte zudem als das Jahr in die Automobilgeschichte eingehen, in dem die E-Mobilität bezahlbar wurde. Denn diverse Hersteller haben günstige Einstiegsmodelle mit Elektroantrieb in Aussicht gestellt.

Elektro-Neuheiten aus Europa: Von Citroën bis Mini 

Das sind alle E-Neuheiten aus Europa: 

Citroën

Zuallererst zu nennen ist hierbei Citroën mit dem Kleinwagen ë-C3. 324 Kilometer schafft der Wagen mit einer Akkuladung. 83 kW (113 PS) leistet der Motor. 23.300 Euro soll der neue Einstiegsstromer kosten.

Mit der gleichen Technik wie der ë-C3 wird in diesem Jahr auch der vollelektrische Fiat Panda erwartet. Bislang gibt es nur die Studie Centoventi. Jedoch zählen beide Marken zum Stellantis-Konzern. Erwartet wird daher, dass ein Elektro-Panda zeitnah auf den Citroën folgen wird.

Alfa Romeo

Der erste elektrische Alfa Romeo wiederum, er trägt den Namen Junior, dürfte etwas teurer sein. Denn der Wagen teilt sich die Technik mit den Modellen der Konzernkonkurrenz, also etwa dem Opel Mokka E oder dem Jeep Avenger. Heißt: 115 kW Leistung, ein 54-kWh-Akku und etwa 400 Kilometer Reichweite. Der Preis dürfte bei etwa 40.000 Euro starten.

Peugeot

Auch die Stellantis-Marke Peugeot schreitet bei der Elektrifizierung voran. Das SUV-Coupé e-408 – zunächst als Hybrid erhältlich – und der Siebensitzer e-5008 mit einer Reichweite von bis zu 700 Kilometern und einer Antriebsleistung von 240 kW (324 PS) erweitern das Portfolio der Marke. Ein genaues Datum für den Marktstart ist bislang nicht bekannt. Wahrscheinlich werden die Modelle Ende des Jahres bei den Händlern stehen.

Opel

Etwa zeitgleich wird auch der neue Opel Frontera erwartet. Viel ist noch nicht bekannt über das Modell. Gemutmaßt wird über einen Akku mit 44 kWh Speicherkapazität, die etwa 300 Kilometer elektrisches Fahren ermögliche. Bereits im Sommer soll der Opel Grandland Premiere feiern. Der wiederum fährt mit der identischen Technik vor wie auch der Peugeot e-3008. Also mit einem 77-kWh-Akku, der mindestens 500 Kilometer Reichweite ermöglicht. Der Preis ist noch nicht kommuniziert. Aber geschätzt wird, dass für den Elektro-Opel etwa 50.000 Euro fällig sein werden.

Renault

Günstiger wird es bei Renault. Denn auch der französische Konzern will künftig mit einem erschwinglichen Elektroauto Kunden überzeugen. Seit Mai kann der neue Renault 5 E-Tech Electric bestellt werden. Ein Kleinwagen, der mit einem 40- oder 52-kWh-Akku an Bord bis zu 400 Kilometer weit kommt. Als Einstiegspreis stehen aktuell 25.000 Euro im Raum. Jedoch nur für die Einstiegsvariante mit 70 kW Leistung, die allerdings erst im nächsten Jahr startet. Zu Beginn kommt der üppiger motorisierte R5 mit 110 kW auf den Markt.

Alpine

Kurz nach dem Renault-Kleinwagen dürfte der Alpine A290_ß folgen, letztlich so etwas wie die sportlich gepimpte Ausführung des R5. Denn das Modell der sportlichen Renault-Marke fußt auf der gleichen Technik wie der Renault R5. Spekuliert wird, dass der Wagen mit etwa 280 kW (380 PS) Leistung starten wird.

Porsche

Ebenfalls sportlich, dafür aber preislich in ganz anderen Sphären unterwegs, ist der Porsche Macan. Das zweite E-Auto der Premiummarke ist also ein SUV-Modell. Es leistet bis zu 470 kW (639 PS) und kommt mehr als 600 Kilometer weit mit einer Akkuladung. Die Preise für Porsches Elektro-SUV starten bei 84.100 Euro.

Audi

Wie schon beim Porsche-Elektrosportwagen Taycan und dem Audi e-tron GT gibt es auch beim Macan E ein technisch eng verwandtes Modell bei Audi zu finden: Das SUV-Modell Audi Q6 e-tron ist für 74.700 Euro in der 285 kW starken Basisvariante Q6 e-tron 55 erhältlich. Der leistungsstärkere S Q6 e-tron (380 kW) kostet mindestens 93.800 Euro. Ab Sommer sollen die Auslieferungen beginnen.

Ebenfalls in der Elektro-Pipeline steht bei Audi der A6 e-tron. Die Limousine soll mit bis zu 270 kW Ladeleistung, 700 Kilometer Reichweite und mutmaßlich etwa 350 kW (476 PS) Leistung antreten. Einen Preis für das Fahrzeug gibt es noch nicht.

Cupra

Auch bei den anderen Marken des Volkswagen-Konzerns sind Neuerungen zu erwarten. So kommt beispielsweise mit dem Cupra Tavascan das zweite E-Auto der spanischen Lifestyle-Marke auf den Markt. Bis zu 250 kW (340 PS) soll das E-SUV in der Allradvariante VZ zu leisten imstande sein. Etwa 55.000 Euro dürfte der Wagen kosten.

Škoda

Damit wird der Cupra mutmaßlich teurer sein als der ebenfalls für dieses Jahr erwartete Škoda Elroq: Der Wagen soll Ende 2024 an den Start gehen und dürfte etwa 35.000 Euro kosten – so zumindest wird spekuliert. Die offizielle Enthüllung des zweiten Škoda-Elektroautos erfolgt im Herbst.

Mercedes

Nicht ganz so groß wie der Hyundai-Stromer fällt die neue, elektrische G-Klasse von Mercedes aus, der G 580 EQ. Der Allradler ist 4,62 Meter lang. Die Reichweite liegt bei rund 460 Kilometer. 432 kW (587 PS) leistet die viermotorige elektrische G-Klasse. Der Grundpreis soll bei 142.622 Euro liegen. Zum Start gibt es den Wagen allerdings nur als Sondermodell für knapp unter 200.000 Euro.

Mini

Deutlich günstiger wird der neue Mini Aceman. Einzusortieren ist der Wagen zwischen dem Mini Cooper und dem Mini Countryman. Ein 54-kWh-Akku soll bis zu 406 Kilometer Reichweite möglich machen. Einen Preis gibt es noch nicht. Spekuliert wird jedoch, dass der Wagen etwa 40.000 Euro kosten dürfte.

Citroën

Elektro-Neuheiten aus Asien & den USA: Von Polestar bis MG

Das sind alle E-Neuheiten aus China und den USA:

Polestar

Gebaut wird der Mini Aceman übrigens in China. Überhaupt sollen viele in China hergestellte Fahrzeuge in diesem Jahr in Europa angreifen. Dazu zählen auch zwei neue Fahrzeuge der chinesischen-schwedischen Volvo-Marke Polestar. Den Polestar 3 gibt es ab 85.590 Euro. Das E-SUV fährt entweder mit einer Leistung von 360 kW (489 PS) oder mit 380 kW (517 PS) vor. Die Reichweite liegt bei bis zu 631 Kilometer.

Nicht ganz so weit kommt der zweite Newcomer von Polestar, das SUV-Coupé Polestar 4. Rund 600 Kilometer sollen erreicht werden können. Ab Sommer wird der Wagen in Deutschland erhältlich sein: zu Preisen ab 61.900 Euro. Zwei Varianten mit wahlweise 200 kW (272 PS) oder 400 kW (544 PS) bilden das Angebot.

Ford

Zwar nicht von VW, dafür aber mit VW-Technik ausgestattet, ist der Ford Explorer. Der Elektro-Ford basiert auf dem modularen Elektrobaukasten MEB von VW. Antrieb (125 kW / 170 PS oder 210 kW/ 286 PS) und Akkus (77 kWh oder 85 kWh) sind daher bekannt. Die Basisvariante wird 42.500 Euro kosten.

Hyundai

Ein weiteres SUV steuert Ende des Jahres Hyundai bei. Dann soll der Ioniq 7 oder Ioniq 9 auf den Markt kommen. 5,30 Meter Länge, drei Sitzreihen und knapp 500 Kilometer Reichweite wurden bislang in Aussicht gestellt. Zwei E-Motoren stellen eine Systemleistung von 230 kW (313 PS) zur Verfügung. Die Preise sind noch nicht kommuniziert, dürften jedoch bei mindestens 55.000 Euro liegen.

Omoda

Und auch gänzlich neue Marken aus China kommen 2024 in Europa auf den Markt. Der Omoda 5 etwa, ein Auto des chinesischen Chery-Konzerns, ist bereits in Deutschland erhältlich. 37.000 Euro sind für den E-SUV mit 150 kW (204 PS) Leistung und bis zu 450 Kilometer Reichweite dank eines 62-kWh-Akkus mindestens fällig.

 XPeng

Auch XPeng aus China steht mit seinen Modellen in den Startlöchern. Das Elektro-SUV G9 soll Mitte 2024 in Europa starten. Erhältlich ist der Wagen mit 98-kWh-Batterie und einer prognostizierten Reichweite von mehr als 500 Kilometern und 230 bis 405 kW Leistungsvermögen. Die Basisvariante startet bei 57.600 Euro.

Ab Juli erhältlich ist auch die Fließhecklimousine XPeng P7. 49.600 Euro kostet der Wagen. Erhältlich ist er mit Antrieben, die zwischen 203 und 348 kW leisten. 576 Kilometer sind maximal mit einer Akkuladung drin.

GWM

Auch der chinesische Konzern Great Wall bringt in diesem Jahr noch eine Fließhecklimousine nach Europa, den GWM Ora 07. Das Fahrzeug mit einer Länge von 4,70 Meter ist mit zwei Batterievarianten (64 kWh, 83 kWh) verfügbar. Die Preise starten bei der Einstiegsvariante mit 204 PS und kleinem Akku bei rund 43.000 Euro. Das Topmodell mit 408 PS kommt mit großem Akku bis zu 520 Kilometer weit, kostet dafür jedoch auch rund 50.000 Euro. 

MG

Und auch MG, die in Europa bereits gut verbreitete Marke unter chinesischer Führung, bringt ein neues E-Auto nach Deutschland: den Roadster Cyberster. Etwa 59.000 Euro wird der Wagen in der Einstiegsvariante kosten. Varianten mit Leistungsdaten von 250 kw (340 PS) bis 400 kW (544 PS) stehen zur Wahl. Die Reichweite soll je nach Ausführung bei bis zu 800 Kilometer liegen.

Polestar

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