AUTO-KRATZER ENTFERNEN: MIT DIESEN 7 TIPPS SIEHT'S AUS WIE NEU!

Egal, wie gut du aufpasst: Es kann immer passieren, dass Kratzer in dein Auto kommen. Wie du diese dann wieder entfernen kannst, erfährst du hier.

Auto-Kratzer sind immer ärgerlich - und auch wenn du noch so vorsichtig unterwegs bist, kann es passieren, dass der Lack an deinem Fahrzeug irgendwann mal Farbe lassen muss. Dafür reichen bereits kleine Steine oder umtriebige Marder.

Mit einigen Auto-Kratzern wirst du eventuell leben können, andere verfolgen dich vielleicht bis in den Schlaf. Spätestens dann, wen du deinen Wagen verkaufen willst, stellt sich voraussichtlich die Frage, wie du die Lackschäden entfernen kannst.

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Auf jeden Fall musst du nicht unbedingt sofort in die Werkstatt fahren. Viele Auto-Kratzer, die im Alltag entstehen (z. B. an Türgriffen oder Tankdeckeln), kannst du selbst beseitigen.

Hier erhältst du sieben Tipps, wie du dabei vorgehen kannst, um die Schäden im Lack restlos zu entfernen. Natürlich gibt's aber auch die Fälle, in denen eine Fahrt in die Werkstatt unausweichlich bleibt. Zunächst gilt es also herauszufinden, welcher Fall vorliegt.

1. Auto-Kratzer analysieren

Um sich selbst eine Antwort auf die Frage zu geben, ob man die vorhandenen Auto-Kratzer selbst entfernen kann, musst du dir die Schäden am Lack genau anschauen - und etwas Know-how über die Beschaffenheit von Autolack mitbringen.

Dieser besteht aus insgesamt vier Schichten, die zusammen mit dem Autoblech nur in etwa so stark sind wie ein menschliches Haar (1 mm). Die Farbschicht ist dabei am dünnsten (0,015 mm). Darüber liegt noch eine Schicht Klarlack und darunter eine Schicht Füller sowie die Grundierung.

Ist beispielsweise nur der Klarlack beschädigt, brauchst du keine professionelle Hilfe für die Reparatur. Ist bereits der Basislack angegriffen, sieht die Sache eventuell schon anders aus. Mit folgenden zwei Methoden kommst du der Sache genauer auf die Spur:

  • Siehst du bereits eine andere Farbe als die deines Autos, bist du voraussichtlich bereits bei der Grundierung angekommen. Solche Auto-Kratzer kriegst du nicht wegpoliert.

  • Bleibst du mit dem Fingernagel im Kratzer hängen, sieht die Situation ähnlich schlecht aus. Dann ist der Lackschaden schon so tief, dass Polieren nichts mehr bringt.

  • 2. Lack polieren: So geht's

    Sind die Auto-Kratzer nicht bis zum Basislack durchgedrungen, kannst du sie einfach polieren. Dazu brauchst du folgende Utensilien:

    • Wasser (warm)

    • Schwamm

    • Spüli

    • Politur (silikonfrei)

    • Poliertücher

    • Autoleder

    • Frotteetuch

    Damit gehst du dann wie folgt vor:

  • Betroffene Stelle mit Wasser und Spüli gründlich von Schmutz und Staub reinigen. Dann mit Autoleder trocknen.

  • Auto-Kratzer großflächig und in kreisenden Bewegungen mit Politur einreiben. Dabei sehr vorsichtig sein, denn die Politur wirkt wie feines Schleifpapier.

  • Politur-Film auf Lack trocknen lassen und im Anschluss mit Frotteetuch behandeln.

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    3. Auto-Kratzer in Felgen

    Für Auto-Kratzer in Felgen benötigst du noch ein paar weitere Utensilien:

    • Felgenreiniger-Pad

    • Lackstift

    • Versiegelungspolitur

    Dann gehst du am besten wie folgt vor:

  • Betroffene Stelle mit Wasser und Spüli gründlich von Schmutz und Staub reinigen. Dann mit Autoleder trocknen.

  • Auto-Kratzer mit Pad vorsichtig aufrauen und im Anschluss erneut reinigen.

  • Kratzer mit Lackstift ausbessern und gut trocknen lassen.

  • Versiegelungspolitur in kreisenden Bewegungen auftragen und mit ein weichem Tuch polieren.

  • 4. Auto-Kratzer in Kunststoff, Glas & Chrom

    Kratzern in Kunststoffteilen des Autos kannst du eventuell ganz einfach mit Sprühöl oder Filzstiften kaschieren. Bei tieferen Schäden in den Frontlichtern solltest du aber in die Werkstatt fahren, denn dadurch kann es zu einer falschen Lichtbrechung kommen.

    Auch bei Schrammen in Scheiben hilft häufig nur die Hilfe von Profis in Sachen Steinschlagreparatur. Für ganz kleine Stellen gibt's spezielle Sets im Handel, mit denen du es selbst probieren kannst.

    Ebenfalls dort zu finden: spezielle Reinigungsmittel und Polituren für Kratzer in Chromteilen.

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    5. Hausmittel gegen Auto-Kratzer

    Ein zuverlässiges Hausmittel zur Beseitigung von kleinen Auto-Kratzern ist Zahnpasta. Diese enthält nämlich Schleifpartikel, die die Einkerbung füllen können.

    Einfach etwas Zahnpasta auf ein feuchtes Tuch geben und über dem Kratzer verreiben. Mit der Zeit sollten dann sowohl Zahnpasta als auch Schramme verschwinden.

    6. Kosten & Smart Repair

    Wenn die Kratzer in deinem Auto zu tief sind, um sie selbst zu beseitigen, kannst du mit mehreren 100 Euro für die professionelle Beseitigung rechnen - je nach Bauteil. Die Neulackierung eines Kotflügels kostet beispielsweise etwa 300 Euro.

    Günstiger ist es, wenn die Werkstatt das sogenannte "Smart Repair" anbietet. Bedeutet: Der Schaden wird mit möglichst wenig Aufwand und geringen Kosten ausgebessert.

    Smart Repair ist allerdings nicht bei allen Arten Auto-Kratzern möglich, diesbezüglich am besten mit den Fachkräften austauschen.

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    7. Schutz vor Auto-Kratzern

    Um zukünftig noch besser vor Auto-Kratzern geschützt zu sein, kannst du beispielsweise die gefährdetsten Stellen deines Wagens mit Autofolie bekleben (lassen). Das Hightech-Material soll sogar vor Steinschlag schützen können.

    Weitere spannende Themen:

    Auch hilfreich: ein Schrammschutz für die Wand in deiner Garage oder die Hausmauer. Einen solchen bekommst du im Fachgeschäft.

    Wir wünschen weiterhin gute Fahrt!

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